Der Schallplattenmann präsentiert: Soap&Skin, E-Werk Erlangen, 14.09.09

„Neues Wunderkind“, „Sphinx“, „musikalische Sensation“, „Nico-Wiedergängerin der Gegenwart“: Schon lange war sich die Musik- und Feuilleton Presse nicht mehr so einig, wie im Fall der erst 18-jährigen Österreicherin Anja Plaschg. So schrieb der Spiegel: „Plaschg nennt sich auf der Bühne Soap & Skin und verzückt ihre Zuhörer mit leidenschaftlichen, oft durch jähes Gebrüll unterbrochenen Piano-Balladen. Sie singt von sterbenden Sonnen und unglücklichen Kindertagen, wird als störrisch-verhuschtes Wunderkind verehrt und ziert bereits das Titelbild der hippen Frauenzeitschrift „Missy“. Schon 2006 stand Plaschg erstmals als Soap & Skin auf der Bühne und wurde furios bejubelt (…).“

Dieses Frühjahr erschien dann endlich ihr heiß ersehntes Debüt „Lovetune For Vacuums“: „Die Lieder tragen dramatische Titel wie „Extinguish me“, jede Note ist durchtränkt von Todessehnsucht und Teenage Angst. Am eindrucksvollsten zelebriert Soap & Skin ihre dunkle Magie in dem Song „Thanatos“, den sie nach der griechischen Gottheit des Todes benannt hat. Angetrieben von einem flackernden Piano-Stakkato singt sie mit tiefer, klagender Stimme über die „Zeitalter des Deliriums“ und ihr kommendes Königreich. (…) Soap & Skins Stärke sind Soundtrack-hafte Songs wie das erwähnte Instrumental „Turbine Womb“ oder das ähnlich plastische „Cry Wolf“, bei dem sie die Hörer auf ein gespenstisches Rummelplatz-Karussell entführt. Neben einem Akkordeon lockern hier elektronisches Klicken, Ticken und Surren den Sound auf.“ (Der Tagesspiegel)

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Weitere Infos wie immer auf der E-Werk Homepage.

Tonträger von Soap & Skin und weiterführende Tipps gibt es natürlich im Laden.