Wir empfehlen: Martin C. Herberg, 15.8.2013, Strohalm Erlangen

Klangmalerische, sphärische Eigenkompositionen und eigenwillige, unkonventionelle Interpretationen von Klassikern der U- und E-Musik zeichnen das Programm von Martin C. Herberg aus. Kein Wunder – schließlich startete er seine musikalische Laufbahn als Mitglied verschiedener Rock-, Blues- und Flamencoformationen in den 60er Jahren. Weit über 3000 Auftritte in Europa und Nordamerika später ist der Musiker vom Geheimtip zum Kultgitarristen avanciert, hat 11 verschiedene CDs und LPs veröffentlicht und feierte im Jahr 2010 sein 35-jähriges Bühnenjubiläum als Solist. Kaum ein Anderer lässt verschiedenste Stilrichtungen derart virtuos zu einem homogenen Ganzen zusammenfließen, was er mit Sicherheit auch im Rahmen seines aktuellen Programms „Total Guitar“ beweisen wird. Als wär das nicht genug: Eine schöne Stimme nennt der Mann auch noch sein eigen.

„Der Gitarre ein paar ordentliche Akkorde zu entlocken, gut genug, um Rock- oder Punk-Musik ein taugliches Fundament zu bereiten, ist keine große Kunst. Aber mit ihr ohne die Unterstützung durch andere Instrumente ein stimmiges und melodiöses Klangszenario zu erzeugen, ist schwierig und bedarf jahrelanger, wenn nicht jahrzehntelanger Übung. Am Sonntag war im Kulturhof Westerbeck ein Mann zu Gast, der dies mit absoluter Perfektion beherrscht: Martin C. Herberg, deutscher Kult-Gitarrist. Was er seinen Zuhörern im ausverkauften Galerie-Café bot, war dazu geeignet, jenen Menschen, die das Spielen der Gitarre nur leidlich beherrschen, den Mund offen stehen zu lassen. Es darf bezweifelt werden, dass es dort draußen viele Gitarristen gibt, die ihr Saiteninstrument ähnlich virtuos beherrschen wie er.“ (Westfälische Nachrichten)

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