Der Schallplattenmann präsentiert: Gisbert zu Knyphausen, 23.1.2018, E-Werk (Saal), Erlangen

Kaum ein deutscher Musiker wird so innig von seinen Anhängern verehrt wie er und so ging letzten Herbst ein Seufzen durchs Land: Gisbert zu Knyphausen hatte ein paar neue Lieder geschrieben. Endlich. Nach sieben Jahren veröffentlichte er letzten Herbst sein drittes Album „Das Licht Dieser Welt“ (CD, LP).
Warum die lange Pause? 2008 erschien das hochgelobte Debütalbum „Gisbert zu Knyphausen“, 2010 das nicht minder gefeierte „Hurra! Hurra! So nicht“. Wieder zwei Jahre später das erste und letzte Album von Kid Kopphausen, der Band, die Gisbert mit dem großartigen Nils Koppruch gegründet hatte. Dessen plötzlicher, viel zu früher Tod warf ihn aus der Bahn, musste erst verarbeitet sein. Er ging ausgedehnt auf Tour, lebte längere Zeit in Südfrankreich, spielte Bass in bei Olli Schulz, kümmerte sich um das Festival ‚Heimspiel Knyphausen‘. Im Winter 2015/2016 begann er dann mit der Arbeit an den neuen Liedern.
Musikalisch ist das neue Werk offener geworden, vielseitiger. Neue Musiker und Instrumente kamen an Bord, das Korsett des Liedermachers wurde vollends gesprengt. Gleichbleibend gut sind seine Texte, die er mit viel Weltklugheit und feiner Melancholie aufs Papier bringt. Die nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe gehen, mitten rein in das Wesen der Dinge. Die einem das Herz und den Kopf aufschrauben, aber keine Auswege oder billigen Ratschläge geben, sondern etwas viel Wertvolleres: Erkennen und Erkenntnis.
Karten gibt es im Vorverkauf ab 25,80, zB online via Reservix oder an der Abendkasse für 28€.