Der Schallplattenmann präsentiert: St. Paul & The Broken Bones (Das E-Werk wird 35, Feiert mit!), 17.7.2017, E-Werk (Clubbühne)

Diese Jungs machen Soul, dass einem schier die Spucke wegbleibt – warm, erdig, herzzerreißend, großartig! Bereits mit ihrem Debütalbum „Half The City“ (CD, LP; 2014) trieben St. Paul & The Broken Bones den Soulliebhabern mit zahlreichen Reminiszenzen an die 60er, an Prince, Sly Stone und David Bowie, die Freudentränen in die Augen. Und mit „Sea Of Noise“ (CD, LP), das im letzten Herbst erschien, haben sie noch einmal einen Quantensprung hingelegt, sowohl textlich als auch musikalisch. Nicht nur in Sachen Sound und Style wurde das Spektrum erweitert, auch das Line-up hat sich erweitert, mit Jason Mingledorff (sax, cl, fl) und Chad Fisher (tb) gesellten sich noch zwei neue Mitglieder an den Bläsern dazu. Fazit: Schon die erste Platte der Hammer, jetzt legen die schlaksig-nerdigen Jungs aus Birmingham/Alabama noch eine Schippe obendrauf – tiefer, vertrauter, runder, wärmer, geschlossener als je zuvor. „Close your eyes and listen, and you might imagine someone who looks a bit like Otis Redding. Open them, and you’re likely to see someone who looks more like your neighborhood bank teller.“ (NPR Music).

Tickets für dieses sichere Konzertschmankerl gibt es ab 28€ im Vorverkauf.

Geänderte Öffnungszeiten

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Danach gelten wieder unsere Sommeröffnungszeiten: Ab dem 12.Juni bis Ende September haben wir Montags geschlossen, dafür sind wir Donnerstags und Freitags bis 19 Uhr für euch hier.

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Aimee Mann: Mental Illness (CD, LP)

Wieder mal ein wunderschönes Werk der amerikanischen Singer/Songwriterin, die hierzulande ehedem durch den Soundtrack zu ‚Magnolia‘ einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte. Die neuen Songs sind zart instrumentiert, die Melodien traumhaft, die Texte verhandeln wie gewohnt gerne mal psychologische Disaster aller Art. Nicht nur in Amerika hagelt es dafür Lob: „Genervt vom Image der depressiven Torch-Song-Chanteuse, wollte Mann die ihr angedichteten Klischees konsequent zu Ende denken – und räumte für ‚Mental lllness‘ die Verstärker in den Keller, den Schemel vors Klavier und holte Streicher in ihr Repertoire. Eine Nachhilfestunde für alle Banausen, die zwischen Traurigkeit und Melancholie nicht unterscheiden können, ist die Platte obendrein. Denn Mann war nie Schwarzmalerin, sondern immer die Freundin, die keine blöden Fragen stellt. Die stattdessen Kaffee macht, weil das Leben schließlich weitergehen muss. Weisheit, die nie altklug wirkt, Schwermut, die nicht in Larmoyanz kippt: Das sind ihre Qualitäten.“ (Musikexpress)

Little Hurricane: Same Sun Same Moon (CD, LP+MP3)

Wer ‚alternativer Pop-Rock in Duobesetzung‘ hört, denkt vermutlich erstmal an die White Stripes oder Black Keys. Doch auch Little Hurricane aus San Diego bewegen sich seit 2010 in diesen musikalischen Gefilden. Überaus gekonnt noch dazu. Anthony Catalono (Gitarre, Gesang) und Celeste Spina (Schlagzeug, Backing Vocals) sind zu allererst hervorragende Songwriter, die sich minimalistischem Blues-grundierten Pop verschrieben haben. Auf ihrem neuen Album stehen lässig coole Riffs, die auf Könnerschaft und Spielfreude hindeuten, neben feinfühligen Refrains. „Dass der thematische Fokus des Blues auf unerwiderter Liebe liegt, haben die Amerikaner verstanden. Und wenn wie im Abschlusssong ‚Moon‘s Gone Cold‘ dafür kurzfristig ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird (‚There is no mountain, I can climb‘), dann geht das absolut in Ordnung. Denn ein guter Song ist ein guter Song.“ (Classicrock)

Der Schallplattenmann präsentiert: Ephemerals, 4.5., E-Werk Erlangen, Clubbühne

Nach seinem Abschied von der Band ‚Hannah Williams And The Tastemakers‘ machte sich Hillman Mondegreen im Jahr 2013 auf die Suche nach neuen Verbündeten. Es dauert nicht lange, bis der Londoner Gitarrist und Soul-Fanatiker fündig wurde und unter dem Ephemerals-Banner ein neues Projekt an den Start brachte. Auf einem festen Soul-Fundament verbindet die Band warmen Retro-Sound mit frischem Groove. Hohen Wiedererkennungswert hat die Musik vor allem durch die außergewöhnliche Stimme des Sängers Wolfgang Valbrun: „Wir sind verankert im Soul. Doch mit dem neuen Album überschreiten wir Grenzen. Soul, ein bisschen Oldschool-Rock, und, ja, irgendwie ein bisschen von allem. Warum wir trotzdem als Soulband identifizert werden, liegt wohl an meiner Stimme – diese tiefen Gefühle, die ich da hineinpacke, machen den Soul aus. Aber die Musik an sich ist sehr offen!“ Zwei Alben später hat sich weder an der ursprünglichen 7-Mann-Besetzung, noch an der musikalischen Ausrichtung und anspruchsvollen Umsetzung etwas geändert. Pünktlich zur Tour erscheint mit „Egg Tooth“ (CD, LP) der dritte Longplayer.

Wir freuen uns auf den sicher seelenvollen Auftritt in Erlangen, Karten gibt es im Vorverkauf ab 13,70€.